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Die Psychologie des Glückspiels

Glücksspiel ist schon seit Menschengedenken eine Quelle der Unterhaltung bei verschiedenen Kulturen auf unserem Planeten und heutzutage auch eine boomende Industrie; das betrifft sowohl die landbasierten Kasinos und Spielbanken, aber im besonderen Maße die Online Casinos. Während Online Glücksspiel mittlerweile von Millionen von Menschen weltweit als Hobby oder Zeitvertreib angesehen wird gibt es jedoch andere die diese Aufregung nicht verstehen und nur mit dem Kopf schütteln. Es ist auch die Rede von sein sauerverdientes Geld einfach „zum Fenster herausschmeißen“ oder das „die Bank immer gewinnt“. Es haben sich zwei verschiedene Gedankenmodelle entwickelt, die sich mit der Psychologie des Glücksspiels beschäftigen – Was macht es so attraktiv und warum ist es für manche Menschen wie eine Art Droge, für andere wiederum aber nicht.

Eine Vielzahl von Studien und Artikeln wurden über diese Themen schon veröffentlicht, und das weltweit und von verschiedenen Instituten und Universitäten. Besonders populär zu Erforschung der genannten Phänomene sind übrigens Gehirnscans! Die verschiedenen Ergebnisse möchte ich in diesem Artikel einmal aufzeigen; es kann sich jeder ein Bild davon machen ob diese nun zutreffen oder nicht.

Die Begierde nach dem Glücksspiel
Das Prinzip der Begierde nach dem Glücksspiel ist eigentlich sehr simpel und hat seinen Ursprung schon in der Kindheit. Kinder, Teenager und Erwachsene gehen, basierend auf einer Reihe von Faktoren ihrer näheren Umgebung, der Schule, der Arbeit, usw. generell Risiken ein. Gepaart mit dem Risiko ist die Hoffnung etwas Spezielles oder Außergewöhnliches erreichen zu können. Nehmen wir zum Beispiel das Casting für eine Rolle im Schultheater. Hat man Erfolg, dann wird dies in den meisten Fällen für eine höhere Popularität des Schülers sorgen; andererseits kann es auch zu Fehlschlägen führen. Der Schüler geht also, mit der Entscheidung am Vorsprechen überhaupt teilzunehmen, schon ein Risiko ein. Genau verhält es sich bei der ersten romantischen Verabredung. Fragt man die betreffende Person nun aus oder lässt es, aus Angst, das man abgelehnt wird, doch lieber sein. Bei diesen Wechselgefühlen schüttet der Körper Glückshormone, sogenannte Endorphine aus. Diese Verstärken das Risikoverhalten einer Person und wird auch als Konditionierung bezeichnet.

Konditionierung
Das Konzept der Konditionierung basiert auf den Ergebnissen der Experimente des Wissenschaftlers Pawlow, der… genau, Sie haben im Biologieunterricht aufgepasst, mit Hunden bestimmte Verhaltensmuster erforscht hatte. Jedes Mal, wenn Pawlow eine Glocke läutete, bekam der Hund sein Fressen. Nach einer kurzen Zeit schon würde der Hund schon ein Hungergefühl bekommen wenn er nur die Glocke hören, aber trotzdem kein Fressen bekommen würde. So ist es auch beim Glücksspiel.

Moderne Studien haben aufgezeigt, das zuverlässige Muster bei der Gehirnaktivität auftauchen, genauer gesagt in der Striatum Region des Gehirns. Diese Region kann durch Belohnungen, die übrigens auch in Form von Essen, Sex und Drogen vorkommen können, stimuliert. Es ist also die Aussicht auf eine Belohnung, oder beim Glücksspiel einfach gesagt der Gewinn.

Die Aussicht auf einen finanziellen Gewinn verstärkt das Verlangen nach Glücksspiel, auch wenn ein Gewinn eigentlich noch gar nicht erzielt wurde. Schon potentielle Gewinnchancen und Gewinne sorgen für diese Begierde oder Verlangen.

Das Gefühl der Kontrolle
Egal ob Sie ein regelmäßiger Online Slot, Blackjack, Roulette Spieler oder vielleicht ein begeisterter Sportwettenfan sind, auf längere Sicht gewinnt immer das Online Casino oder im letzten Beispiel der Buchmacher. Trotz dieser Tatsache gibt es immer noch Spieler die dem Glücksspiel, aus welchen Gründen auch immer, nicht abschwören können. Auch ich gehöre dazu.

Man hat in Studien beispielsweise herausgefunden das Problemspieler jedes Mal Ihre Gewinnchancen massiv überschätzen. Der Spieler hat immer das Gefühl das er oder Sie die Kontrolle hat. Gewiefte, und ganz bestimmt auch unseriöse Online Casino Webseiten und illegale oder schäbige Wettbuden, nutzen dieses Kontrollgefühl natürlich schamlos aus. Hoffnung macht den Spielern, das im Englischen als „Near-Misses“ bezeichnete Interpretation das man „fast einen Treffer“ oder Gewinn landen konnte. Dies wiederum verstärkt das Gefühl das man alles unter Kontrolle hat.

Die persönliche Präferenz oder Entscheidung ist ein weiterer Faktor der seinen Beitrag zur Illusion der Kontrolle bei Problemspielern führt. Bei einem Online Casino steht man immer vor gewissen Entscheidungen, egal um was es sich konkret handelt. Lotterien erlauben ihren Spielern ihre persönlichen Nummern selbst auszuwählen oder dies mit Hilfe eines Zufallsnummerngenerators zu tun. Bei Bonusspielen von Online Slots muss der Spieler auch eine Entscheidung treffen ob er X oder Y auswählt um den Gewinnbetrag oder die kostenlosen Spins zu bestimmen.

Sowohl die „Near-Misses“ als auch der Faktor der persönlichen Entscheidung(en) führen bei einem Spieler dazu, dass er oder sie fest davon überzeugt ist der Herr der Lage zu sein. Wir wissen natürlich (und ich hoffe auch Sie!) das die Ergebnisse bei reinen Online Glücksspielen nur vom Zufall abhängen.

Ausgeglichenheit ist der Schlüssel
Sie sehen also, dass man Glücksspiel und mögliche Ursachen für eine potentielle Abhängigkeit durchaus analysieren kann und, das finde ich persönlich ist das Wichtigste, wie an diese Ursachen überhaupt erst vermeiden kann. Ausgeglichenheit oder Ausgewogenheit, in gewisser Weiße das Mittelmaß, ist der Schlüssel dafür, dass man beim Spielen im Online Casino immer Spaß hat. Das Zocken im Internet Casino macht eine Menge Spaß; wer aber unverantwortlich spielt und Alarmsignale einer möglichen Sucht nicht erkennt oder diese abwinkt, der setzt seine Kohle und am Ende seine Gesundheit aufs Spiel.

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